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Für Sie gelesen. Bücher zu...

Führung:


Heinloth, Stefan: Praxishandbuch für Führungskräfte, Frankfurt: Hanser 2011

Das Buch zeigt die heutigen Herausforderungen für Führungskräfte, das optimale Verhalten des Managers, sein notwendiges Wissen über das System der Führung und auch die überragende Bedeutung der Gefühle im Management. Am Schluss steht eine Art Schlussfolgerung, im Sinne von „Führungskraft sein“ verbunden mit einem Ausblick „Führung in Zukunft“.   ...mehr

Donders, P. und Huger, J.: Wertvoll und wirksam führen,  Münsterschwarzach: Vier-Türme-Verlag 2011

Die Autoren sprechen von einer neuen „Arbeitsepoche“. Der Mitarbeiter bekommt heute nur noch wenig Zeit, um sich zu entwickeln, wenn es mal nicht mehr so läuft. Dann stellen sie die Frage, ob man Führung überhaupt noch braucht. Kaum verwunderlich, die Autoren antworten mit „ja“. Sie vertreten ein personales Führungsverständnis. Bei Führung steht für sie die Person der Führungskraft im Vordergrund. ...mehr

zur Bonsen, M.u.a.: Leading with life – Lebendigkeit im Unternehmen freisetzen und nutzen, Wiesbaden: Gabler 2009

Matthias zur Bonsen und zwei Mitwirker, wie er sie nennt, versuchen Unternehmen noch stärker als Teil des Lebens zu fassen. Zunächst wird in drei Kapiteln "Muster des Lebens" - schon wieder der Musterbegriff - beschrieben. Danach wird die Message des Buches eingebracht. Auch heutige Unternehmen sind Ausdruck des Lebens. Seit dem Urknall über die Einzeller, den Menschen hin zu den von ihm gegründeten komplexen Humansystemen gilt: Das Leben will sich ausdrücken und in immer neuen Formen zeigen. .....mehr 

Wüthrich, H.A.; Osmetz, D. und Kaduk, S.: Musterbrecher – Führung neu leben., 3. Auflage, Wiesbaden: Gabler 2009

Die Autoren geben sieben Muster von Führung vor, die sie in Unternehmen beobachtet haben. Sie halten diese Muster für verbreitete, erworbene Führungs-„Reflexe“. Sie bemühen damit ein biologisches Sprachbild, das feste Verkoppelung von Verhalten beschreibt. Sie warnen aber in bekannter Manier davor, das reine Gegenmuster zu realisieren: Führung steuert nicht. Führung vertraut blind. Führung verzichtet auf Synergien. Führung entscheidet nur nach Gefühl. Führung ist in der Zukunft gefangen. Führung verharrt im Stillstand. Führung ignoriert Sachzwänge. Die Formulierungen lesen sich nicht sehr realistisch.   .....mehr 

Malik, F.: Führen – Leisten – Leben, München: DVA 2000

Fredmund Malik verfolgt klare und deutliche Positionen. So startet er damit, seine Vorstellung von professioneller Führung abzugrenzen gegen Idealvorstellungen von Führung. Insbesondere hält er nicht viel von zu ausgeprägten Forderungen im Bereich der Sozialkompetenz. Er sieht Führung und Management als einen eigenen Beruf, den man durch drei Perspektiven gut erschließen kann. Dies sind Grundprinzipien, Aufgaben und Werkzeuge der Führung. ...mehr

Coaching:


Rezension zu Schmid, B., Veith, T. und Weidner, Ingeborg: Einführung in die kollegiale Beratung. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag 2010

Gerade in Organisationen ist die Sehnsucht nach strukturierten Alternativen für Problemlösungen groß. Viel Zeit wird oft vertan mit ineffizienten Vorgehensweisen, die durchaus oft auch an persönlichen Eigenheiten und Animositäten oder Hierarchiedünkel liegen. Das Instrument der „Kollegialen Beratung“ wird im Büchlein von Veith, Weidner und Schmid sehr detailliert betrachtet.
Dabei sind das Einhalten einer bestimmten Rollenverteilung und auch das „Schweigen“ des Fallgebers in bestimmten Phasen der Effizienz sehr zuträglich. ...mehr

English, F. und Karnath, J.: Lebenscoaching, Salzhausen: iskopress 2009

Das Buch von English und Karnath ist eher essayhaft geschrieben und bietet dadurch die psychologischen Zusammenhänge in einer flüssigen Form an. Die Autoren stellen die Konzepte der Transaktionsanalyse, die Fanita English beigetragen hat, sehr gut lesbar und beispielhaft dar. Der Start mit der Darstellung zweier schlimmer schicksalhafter Verläufe zeigt auf, welche Tragweite die Autoren in den Grundkonzepten von English sehen. ...mehr

Buer, F. und Schmidt-Lellek, C. Life-Coaching, Über Sinn, Glück und Verantwortung in der Arbeit, Göttingen: Vandenhoek und Ruprecht, 2008

Die wesentliche Aussage dieses Buches ist, dass man Coaching immer in einem breiteren Sinne verstehen muss. Eine reduzierte Betrachtung auf den rein beruflichen Bereich wird der persönlichen Entwicklung, die ein Mensch im Coaching erfahren kann, nicht gerecht. Sinnfragen und grundlegende Motivationen im Leben dürfen nicht außen vor bleiben, wenn Entwicklung stattfinden soll. ...mehr

Ahlers-Niemann, A., Beumer, U., Redding Mersky, R., Sievers, B.: (Hg,) Organisationslandschaften, Bergisch-Gladbach: EHP-Verlag 2008

Unternehmen und Organisationen sehen nach außen oft so aus, als ob sie funktionieren. Irgendwie stimmt das auch. Sie leisten einen Produktions- und Dienstleistungsbeitrag. Aber es stimmt auch nicht, wenn man in Firmen und ähnliche Gebilde hinein schaut, mit den Leuten tatsächlich spricht. Im Buch „Organisationslandschaften“ werden typische Situationen auch nach dem  Kriterium betrachtet, was die Organisation zum direkten Wohlbefinden, zum Gedeihen und zum Wachstum der Menschen beiträgt. Da schneiden Organisationen oft sehr merkwürdig ab.  ....mehr

Wirtschaft:


Simon, F.B.: Einführung in die systemische Wirtschaftstheorie, Heidelberg: Carl Auer 2009

Zunächst geht es um den Zweck des Wirtschaftens, dann um zwei interessante Erfindungen, die des Eigentums und die des Geldes. Anschließend steht der Überlebensmechanismus der Wirtschaft, die Zahlungsfähigkeit sowie die Grundeinheiten ökonomischen Überlebens, Haushalte, Unternehmen und Volkswirtschaften auf dem Plan.  ...mehr

Wagenknecht, S.: Wahnsinn mit Methode – Finanzcrash und Weltwirtschaft, Berlin: Verlag Das Neue Berlin 2008

Darauf hat Sarah Wagenknecht wahrscheinlich lange gewartet: mit dem Kapitalismus einmal kräftig abrechen zu können. Als Frontfrau der kommunistischen Plattform ist sie bekannt geworden und als Europaabgeordnete der Linken trägt sie politische Verantwortung. Deshalb wundert es nicht, dass das Buch durch klare Analyse und deutliche Standpunkte besticht. ...mehr

Ashrati, M.; Islamic Banking, Wertvorstellungen-Finanzprodukte-Potenziale, Frankfurt: Frankfurt School Verlag 2008

Der Autor Mustafa Ashrati beschreibt in „Islamic Banking“ zunächst die Grundlagen,  die Quellen, die Gesetze in der Sharia sowie die fünf Säulen des Islam. Dann steht das Thema Zinsen im Vordergrund. Anknüpfend an die Zinskritik auch außerhalb des Islams wird der Aspekt des Zinsverbotes im Islam dann für die Praxis von Kunden, die der islamischen Religion angehören, in seiner konkreten Lösungsgestaltung betrachtet. Ashrati stellt dazu typische Kredit- und Anlageprodukte im Islamic Banking vor.  ...mehr

und anderes:


Grün, A.: Ich bin müde. Neue Lust am Leben finden. Münsterschwarzach: Vier-Türme-Verlag 2011

Das Thema Erschöpfung und Burn out ist heute in aller Munde. Es scheint im Moment die Krankheit der Zivilisation zu sein. Auf allen Lebensbühnen ob Arbeit, Partnerschaft und Sinnorientierung, Menschen signalisieren Erschöpfung. Anselm Grün hat sich dem Thema in seiner bekannt tiefgehenden Art angenommen. „Ich bin müde“ überschreibt er sein Buch. ...mehr

Paul Ch. Donders, Peter Essler: Berufung als Lebensstil, Aufbrechen in ein wertvolles Leben, Münsterschwarzach: Vier-Türme-Verlag 2011

Erste Berichte zu Berufungen sehen die beiden Autoren im Alten Testament der christlich-jüdischen Bibel, etwa mit Moses, der sich aber zunächst gewehrt haben soll. Berufung wurde so als eine Form direkter Kommunikation zwischen Gott und den Menschen gesehen. In den religiösen Beispiele kommen in den frühen Beispielen immer wieder verschiedene Phasen und Grundelemente zum Tragen: Kommunikation mit Gott, Beauftragung, innere Auseinandersetzung, Bestätigung und Ermutigung.   ...mehr

Grün, Anselm: Jesus als Therapeut, Die heilende Kraft der Gleichnisse, Münsterschwarzach: Vier-Türme-Verlag 2011

Jesus von Nazareth und sein Wirken hat die Menschen immer wieder interessiert. In den 1970er Jahre hatten noch scherzhaft aufgelegte Fußballfans den verbreiteten Spruch „An Jesus kommt keiner vorbei“ mit dem Zusatz „außer Stan Libuda“ versehen und damit die Heiligkeit mit der profanen Genialität eines Fußballdribblers etwas auf den Boden zurückgeholt. Aus der letzten Zeit liegen interessante Biographieversuche zu Jesus von Papst Benedikt (2007; 2011) oder Seewald (2009) vor. Nun hat Anselm Grün, ähnlich wie Hanna Wolff (1990) ein Buch über „Jesus als Therapeut“ geschrieben. ....mehr.

Weiss, H., Sparrrer, Dietz, T.: Das Achtsamkeitsbuch, Stuttgart: Klett-Cotta 2010

In einer Welt von „noch schneller“ und „noch mehr“ bleibt für das Innehalten und Nachspüren kaum noch Zeit. Eine Hinwendung zur Betrachtung der eigenen inneren Welt stellt eine arge Herausforderung dar. Die Beobachtung des Funktionierens des eigenen Geistes ist eine radikale Alternative, wenn üblicherweise äußere Bedingungen zur Ursache für alles gemacht werden. Aber genau zur Innenbetrachtung fordern die Autoren Weiss, Sparrer und Dietz in ihrem Achtsamkeitsbuch auf. .... mehr

Rezension zu Hilbrecht, H. Meditation und Gehirn, Stuttgart: Schattauer 2010

Meditation wurde früher schon einmal verspottet mit dem Spruch „Meditieren ist immer noch besser als herumsitzen und nichts tun“. Mittlerweile hat sich einiges geändert. Scharen von gestressten Menschen suchen nach Bewältigungsmethoden für ihre Spannungen. Heinz Hilbrecht hat sich nun ein interessantes Ziel vorgenommen. Er bringt die Erfahrungen der Menschen mit Forschungsergebnissen der neueren Gehirnforschung in Zusammenhang und beschreibt die zehn Stufen der Versenkung, die man in der Meditation erleben kann....mehr

Rezension zu Reng, Roland: Robert Enke – ein allzu kurzes Leben, München-Zürich: Piper 2010

Die Darstellung von Ronald Reng gibt Einblicke in das Leben und Leiden des Fußballers und Privatmannes Robert Enke sowie der Menschen und des System um ihn herum. Mit einem außergewöhnlichen körperlichen Talent begabt, lebt er in die Welt des Profifußballs mit ihren besonderen, oft archaischen Geflogenheiten. Da er eine hohe Sensibilität besitzt, stimmt dies nicht mit seiner persönlichen Struktur überein. So beteiligt er sich wenig an den Jungmännerritualen und macht eher sein eigenes Ding bis zum Schluss. Aus der Perspektive des Psychologen, Volkswirts und Fußballfans gelesen, ist das Buch über Robert Enke sehr interessant. ...mehr

Rezension zu Altmann, Andreas: Triffst Du Buddha, töte ihn. Dumont 2010

Dieser martialische Satz ist ein Hinweis für den Menschen auf dem Meditationsweg, sich nicht von Formen beeindrucken zu lassen.
Nun begeben wir uns nach Indien, das jedes Mal nach dem erneuten Betreten mit vielen Herausforderungen für den Europäer aufwartet. Augen, Ordnungssinn, Nase und Temperaturempfinden werden aufs Äußerste beansprucht. Neben diesen äußeren Faktoren eignet sich Indien wie kaum ein anderes Land für die die innere Reise. ...mehr

Troll-Rauch, Pyar: Wir – Wege zur Verbundenheit, Bielefeld: Aurum 2009

 „Wir“ stellt ganz viele Themen in die Betrachtung. Die Autorin Pyar Troll hat diesmal nicht wie in ihren früheren Büchern ihre eigene Lebensgeschichte oder einen klassischen spirituellen Text als Richtschnur gewählt, sondern hangelt sich von Thema zu Thema und gibt dazu ihre Erfahrungen und Einstellungen kund. Die Themen sind Verbindung, Entfremdung, Wertschätzung und Dankbarkeit, Zeit und Rhythmen sowie Sich-selbst-Kennen und Glück. ...mehr

Ricard, Matthieu: Glück, München: Knaur 2009

Vergnügen gibt es viele im Leben. Dies haben, jenes besitzen, hier etwas erleben, dort noch hin müssen, unendlich viele einzelne Dinge und tolle Erlebnisse, alles kann Vergnügen bereiten. Aber Vergnügen ist nicht Glück. Vergnügen erzeugt leicht den Wunsch, es wieder erleben zu müssen. Und man ist nicht besser dran als vorher. Glück ist mehr. Die Kernthese des Buches von Matthieu Ricard ist, dass wahres Glück von innen heraus kommen muss und auch dort erarbeitet werden kann.  ...mehr

Bert Hellinger: Natürliche Mystik, Stuttgart: Kreuzverlag 2008

Bert Hellinger ist durch die therapeutische Methode der Familienaufstellungen bekannt geworden. Im Buch „Natürliche Mystik“ präsentiert er seinen Gedanken zu dem, was die Grundlage des Lebens ist. Er nennt es das Geistige. Dieses Geistige beschreibt er als die große Kraft, die alles bewegt. Es gilt in Einklang mit dieser Bewegung der Kraft zu kommen. Der Geist wird als eine nicht personifizierte Gottesvorstellung beschrieben. Der einzelne Mensch mit seinem Bewusstsein ist ein Teil des großen Bewusstseins.  .....mehr

Nathan Gill: „Schon wach – already awake“, Berlin: Kruse Verlag 2008

Zum Thema Erwachen und spirituelle Entwicklung gibt es sehr viel Literatur. Wie ist da Nathan Gill positioniert? Er steht deutlich in der Tradition der Advaita-Lehre, die über Indien seit einigen Jahren in Amerika und Europa viele Menschen interessiert und geistig stimuliert hat. Gill stellt in dieser Tradition sehr klar das Konstruktive des Ich-Gedankens, die Bildhaftigkeit der Alltagsrealität und das Nichtvorhandensein von Handelnden heraus.  ...mehr

Pohl, Winfried und Sämann, Gisela.: Effektive Kommunikation, Bergisch-Gladbach: EHP 2008

Kommunikation ist das A und O in menschlichen Beziehungen. Deshalb gibt es zu diesem Thema schon einige Bücher. Dennoch bleibt Kommunikation eine stetige Herausforderung für Menschen. Man wird ständig neu gefordert und lernt da nie aus. Der Ausgangspunkt des Buches „Effektive Kommunikation“ von Winfried Pohl und Gisela Sämann ist das berühmte Forschungsergebnis der Mehrabian-Studie, dass der Großteil der Kommunikation durch nonverbale Elemente bestimmt ist. Folgerichtig betont das Buch als Instrument guter Kommunikation in erster Linie die Selbstwahrnehmung und das Einfühlen in den anderen. ...mehr

Dehner, U. und Dehner, R.: Steh Dir nicht im Weg – Mentale Blockaden überwinden, Frankfurt/New York: Campus 2006

Erfolge oder Misserfolge werden im Kopf entschieden. Das ist die These von Ulrich und Renate Dehner. Es ist nicht das Äußere, das für uns als Menschen über Glück oder Unglück entscheidet. Wir haben es weitgehend in der Hand, die Welt zu interpretieren. Wir versehen unsere Gedanken mit Bewertungen, woraus Gefühle resultieren, die Energie für Verhalten sind. Eine wesentliche Aussage des Buches ist, dass Leute ihre Bewertung bezüglich dreier Aspekte systematisch verzerren.  ...mehr
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